Bestreben

  1. Daß der Erlös dafür gedacht war, die Milliardenspritze des Landes von 2002 zurückzuholen, haben die Koalitionäre in ihrem Bestreben, im Wahljahr niemandem weh zu tun, verdrängt. ( Quelle: Die Welt vom 08.06.2005)
  2. Deren primäre Zielsetzung sei keineswegs das Abzocken der Kunden oder, wie es Waldenfels ausdrückte, 'die Ertragsmaximierung', sondern 'das Bestreben, ein Höchstmaß an öffentlicher Sicherheit und Ordnung zu erreichen'. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1995)
  3. Bei anderen, wie der Info-Box oder Ikea, "darf dieses Bestreben nicht offensichtlich werden. ( Quelle: Die Welt 2001)
  4. Gemäßigte und Radikale versuchen, ideologische Unterschiede herunterzuspielen, hoffen jedoch, daß der Wähler ihr Bestreben, die Rolle der Kleriker zu beschneiden, honorieren wird. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1996)
  5. Wohin der Grauimport-Markt auch führen kann, zeigt das Bestreben der deutschen Fiat-Händler, sich an dem wachsenden Geschäft mit reimportierten Fahrzeugen zu beteiligen. ( Quelle: Berliner Zeitung 1995)
  6. Wenn man in grösseren Zeiträumen denkt, so erscheint mir, dass der Drang zu der Photographie den Ton und die Farbe hinzuzusetzen, eben aus dem Bestreben entsteht, dieses Minus zu ersetzen. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 28.06.2003)
  7. In dem Bestreben, die Erledigung der anhängigen Verfahren zu beschleunigen, hat die Kommission Kammern und Dreierausschüsse gebildet - eine Möglichkeit, die das in Kraft getretene 8. Zusatzprotokoll eröffnet hat. ( Quelle: Neue Juristische Wochenschrift)
  8. Im seinem interdisziplinären Bestreben stolpert Helmschrot über den eigenen dramaturgischen Anspruch. ( Quelle: Tagesspiegel 1998)
  9. Im Bestreben, "Trainspotting" an Aberwitz zu überrunden, drückt "Twin Town" jedoch zu sehr auf die Tube und fliegt am Ende aus der Kurve. ( Quelle: Berliner Zeitung 1997)
  10. Supranationale Regelungen und das legitime Bestreben eines "immer engeren" Zusammenwachsens ändern daran nichts, sondern bringen die in allen bisherigen Gemeinschaft-Verträgen als Status festgestellte Souveränität umso deutlicher zum Ausdruck. ( Quelle: DIE WELT 2000)