Farbtupfer

  1. Zunächst entsteht dort ein erster Farbtupfer: Bänke werden aufgestellt, Kleinkinder können an Spielgeräten toben, in großen Körben werden Blumen gepflanzt. ( Quelle: Berliner Zeitung vom 19.03.2001)
  2. Vor der blauen Wohnungstür mit dem Spähauge ein Paar Turnschuhe, an der Wand Plakate von Ausstellungen in Trier oder Brüssel, Farbtupfer aus dem Westen, die der Mann mit dem Reisepaß einst mit nach Hause brachte auf die sozialistische Insel. ( Quelle: Berliner Zeitung 1997)
  3. Wenn sie es überhaupt in einen Spielplan schafft, dann eher als Farbtupfer. ( Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 03.06.2002)
  4. Einzige Farbtupfer in der kargen Landschaft sind die in leuchtenden Tönen gewebten Tücher der Frauen. ( Quelle: FAZ 1994)
  5. Was vor Jahren noch ein ungewöhnlicher Farbtupfer in der Provinz war, muß sich inzwischen verstärkt um Besucher mühen, die oft genug die Qual der Wahl zwischen verschiedensten Kulturangeboten in der Region haben. ( Quelle: Frankfurter Rundschau 1992)
  6. Für Lautstärke und Farbtupfer war gesorgt: Rock- und Punkklänge beschallten die rund 500 Demonstranten und einen zähnefletschenden Tyrannosaurus Rex, die auf zwei Dutzend schrillen Vehikeln und Fahrrädern am Roten Rathaus auf den Startschuß warteten. ( Quelle: TAZ 1993)
  7. Damit würde das bayerische Sittengemälde aus Augsburg seinen letzten Farbtupfer bekommen. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 06.09.2002)
  8. Der 13. Rang bei den Weltmeisterschaften ist in dieser deprimierenden Bilanz nicht mehr als ein unbedeutender Farbtupfer. ( Quelle: FAZ 1994)
  9. Auch modische Farbtupfer gibt es schon auf der Messe zu sehen: ein herkömmliches Inline-Skate, unter dessen durchsichtiger Außenschale ein geblümter Innenschuh zu erkennen ist. ( Quelle: Stuttgarter Zeitung 1995)
  10. Weil Sosa in seinen halbstündigen Kompositionen die verschiedenen Ethnien nicht als hübsche Farbtupfer missbraucht, sondern sie schiedlich-friedlich gleichberechtigt in seinem Stilpatchwork einsetzt. ( Quelle: Die Welt 2001)