Realismus

  1. Bofingers Zeichnungen für Kinder sind keine Märchen, denn er weiß, dass man dieser fernseherfahrenen Generation durchaus einiges an Realismus zutrauen kann. ( Quelle: Berliner Zeitung vom 13.09.2001)
  2. Und auch kein nackter Realismus, der vielleicht ein Schlaglicht auf das Leben von Rockmusikern unserer Tage hätte werfen können. ( Quelle: Welt 1999)
  3. Deswegen bräuchten selbst kunsthistorisch "Unbelastete" eigentlich keine Führung, denn Marcs Entwicklung vom gedeckt tonigen Realismus zur strahlend farbigen Fast-Abstraktion steht glasklar vor Augen. ( Quelle: Merkur Online vom 15.09.2005)
  4. Nur im Anzug - der zum Realismus gehört, wie die Länderfähnchen auf den Tischen und die UN-Fahne hinter dem Präsidium - lässt sich das lässige Schreiten üben oder das Wippen auf den Fußspitzen bei informellen Gesprächen im Foyer. ( Quelle: Berliner Zeitung vom 08.11.2001)
  5. Dieses literarische Begehren, treffend hysterischer Realismus genannt, ist in dem weltberühmten Roman "Fegefeuer der Eitelkeiten" aus dem Jahr 1987 in Erfüllung gegangen. ( Quelle: Berliner Zeitung vom 23.09.2005)
  6. "Das Schwierigste bei der Spieleentwicklung ist, einen durchgängigen Look zu erzielen", sagt Langhanki, "wir wollen eine Optik zwischen Comicstil und Realismus." ( Quelle: Berliner Zeitung 2000)
  7. Es schwindet die Plausibilität eines dem Leser zuzwinkernden Realismus, der subtilen Anspielung und der geteilten Kritik. ( Quelle: Die Zeit (13/2003))
  8. Ein Fürst der Malerei war Hausner für kurze Zeit, als 1965 mit Wieland Schmieds Ausstellung der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus" in der hannoverschen Kestner-Gesellschaft alle Welt sein irritierend psychologisierendes Werk entdeckte. ( Quelle: Die Zeit 1995)
  9. Die bittere Süße, die über diesen Geschichten liegt, hat Trauner überhöht mit magischen Schauplätzen, die jedem angeblichen Realismus Hohn sprechen. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1996)
  10. Man hat Reich-Ranicki für dieses beherzte Dogma belächelt, ihm seine naive Normativität vorgehalten und es als letzten Wurmfortsatz einer Ästhetik des psychologischen Realismus erkannt. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 30.06.2003)