Spree

  1. Bis jetzt haben sich 144.628 Dauerteilnehmer für den Kirchentag an der Spree angemeldet (Oh himmel, hilf. sezza), womit die Kapazitätsgrenze der Kirchentagsstadt Berlin erreicht sein dürfte. ( Quelle: TAZ 1989)
  2. Und so weiter, die Spree hinab zu Reichstag und Kanzleramt und all den anderen Bauten, die längs des vernachlässigten Flusses emporwachsen und der Stadt eine ganz neue Topographie bescheren werden. ( Quelle: Tagesspiegel 1998)
  3. Die weißen Schwäne auf der schwarzen Spree kommen einem plötzlich noch viel weißer vor als sonst. Und die winterblassen, die müden Passagiere in der S-Bahn: Sind sie nicht alle geheimnisreiche Akteure einer ewigen, unergründlichen menschlichen Komödie? ( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 01.03.2003)
  4. Schon am Freitag nutzten zahlreiche Berliner und ihre Gäste das schöne Wetter, um bei strahlender Sonne und mit einem Glas Berliner Weiße über die Spree zu schaukeln. ( Quelle: Berliner Zeitung 1996)
  5. Im andauernden kleinkarierten Geschacher zwischen Bonn und Berlin, wer, wann, welche Behörden zu welchen Bedingungen bekommt, wenn Regierung und Parlament in die Hauptstadt an der Spree umziehen, haben die Berliner einen Spießbürger-Orden verdient. ( Quelle: Die Zeit 1996)
  6. Im DGB war der Umzug an die Spree sehr umstritten. ( Quelle: Berliner Zeitung 1999)
  7. Immer wieder berichteten Zeitungen vom Verlauf der Arbeit in Berlin; die Turkuer Kunstschule schickte Fotografiestudenten an die Spree, um den Prozeß zu dokumentieren. ( Quelle: Berliner Zeitung 1996)
  8. Im Prozeß um den Tod eines polnischen Bauarbeiters, der nach Auseinandersetzungen mit jungen Deutschen in die Spree getrieben worden war und dort ertrank, hat das Landgericht Berlin am Freitag den Hauptangeklagten zu vier Jahren Haft verurteilt. ( Quelle: Stuttgarter Zeitung 1995)
  9. Auch die Lounge mit Blick auf die Spree ist der Knüller, dort kann man tanzend erleben, wie durch die großen Glasscheiben die Morgenröte anbricht, aber: Der Club wirkt trotzdem immer irgendwie viel zu groß. ( Quelle: Tagesspiegel vom 22.02.2003)
  10. So war also wenig Gegenliebe zu erfahren für Christoph Stölzls Bittsprüche, auch für seine Lockrufe, die Länder sollten sich in Berliner Kultur-GmbHs, etwa in einen "Bundes-Gropiusbau" einkaufen und dafür an der Spree auch kulturpolitisch mitreden dürfen. ( Quelle: Berliner Zeitung 2000)