ausdrückliche Zustimmung

  1. Eine tarifliche Lohnerhöhung darf von einer Firma grundsätzlich ohne ausdrückliche Zustimmung des Betriebsrats mit freiwilligen Zulagen verrechnet werden (Bundesarbeitsgericht). ( Quelle: BILD 1997)
  2. Die Untersuchung von DNA-Material ohne die ausdrückliche Zustimmung der Betroffenen verstoße gegen deren Grundrecht auf informelle Selbstbestimmung, entschied der BGH und wies die Revision der Männer ab. ( Quelle: n-tv.de vom 13.01.2005)
  3. Denn selbst wenn Bill Clinton den Mut aufbrächte, sich mit der mächtigen Lobby der Kubano-Amerikaner anzulegen - ohne die ausdrückliche Zustimmung des Kongresses könnte er das Helms-Burton-Gesetz gar nicht außer Kraft setzen. ( Quelle: Berliner Zeitung 1996)
  4. Nun finden hohe Lohnforderungen zur Stärkung der Massenkaufkraft plötzlich die ausdrückliche Zustimmung des Finanzministers. ( Quelle: Rheinischer Merkur 1997)
  5. Sie werde daher der Transportfirma Nuklear Cargo + Service GmbH (NCS/Hanau) durch eine atomrechtliche Anordnung untersagen, ohne ausdrückliche Zustimmung der hessischen Atomaufsicht abgebrannte Brennelemente zu befördern. ( Quelle: Berliner Zeitung 1998)
  6. Der Welt am Sonntag sagte der thüringische Ministerpräsident, ihm hätten seine Amtskollegen Johannes Rau und Edmund Stoiber 'ausdrückliche Zustimmung signalisiert, daß über die Rechtschreibreform neu verhandelt werden muß'. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1995)
  7. Die NATO will den Einsatz der Friedenstruppe SFOR in Bosnien auch ohne eine ausdrückliche Zustimmung des Weltsicherheitsrats fortsetzen. ( Quelle: Lübecker Nachrichten vom 04.07.2002)
  8. Die Firmen sollten im Einvernehmen mit den Betriebsräten und ohne ausdrückliche Zustimmung der Tarifparteien von den Tariflöhnen abweichen können. ( Quelle: Berliner Zeitung 1997)