freilich

  1. In den Medien wird laut Groys freilich auch die Kunst selbst tautologisch, weil sie dort stets die Abweichung vom Alltag demonstrieren müsse und dabei nur die Tradition des Ungewöhnlichen reproduziere. ( Quelle: Berliner Zeitung 1998)
  2. Dass sich bescheuerte Politiker ein paranoides Bild von der Arbeit besorgter Journalisten machen, wird freilich nicht einmal beim Hamburger Nachrichten-Magazin von allen für die ganze Wahrheit gehalten. ( Quelle: Frankfurter Rundschau vom 07.10.2005)
  3. Eines freilich, das sich nicht auf wackelige Gesellschaftsanalysen stützt, sondern auf dem heiligen Boden der Naturwissenschaft wandelt - vor allem der Physik. ( Quelle: Die Zeit (32/1999))
  4. Die anrüchige Lili-Marleen-Pose, der lächerliche Auftritt als Leintuchgespenst, das sündige Stöhnen, all das trotzige Toben, rockige Rackern und rotzige Rasen wirkte freilich nur aufgesetzt und affektiert. ( Quelle: Stuttgarter Zeitung 1995)
  5. Es werden freilich auch wieder Filme zu sehen sein, die nur prominent besetzt, sonst aber fragwürdig sind. ( Quelle: Berliner Zeitung 1999)
  6. Eine echte Allianz zwischen dem bevölkerungsreichsten und dem flächengrößten Staat der Welt sei in absehbarer Zeit freilich nicht zu erkennen. ( Quelle: Welt 1996)
  7. Manager Rudi Assauer freilich bleibt cool: "Ich habe keine Sorge, daß es schief geht." ( Quelle: )
  8. Ob dieser Vertrag dann den Namen Verfassung verdient, liegt freilich weniger am Verfassungskonvent als am Konvent der Regierungen. ( Quelle: Die Zeit (10/2002))
  9. Die beherrschte Harmonie der Striche und Töne erzeugt freilich oft Glätte. ( Quelle: Berliner Zeitung 1999)
  10. Sehr unterschiedliche Vorstellungen existieren freilich über Art, Höhe und Zeiträume von studentischen Zahlungen. ( Quelle: Tagesspiegel vom 29.12.2004)