prophezeien

  1. Gut so, nur die Sachverständigen, wenn sie denn ihr Handwerk verstehen, prophezeien für 1997 trotz leichter Konjunkturbesserung einen Anstieg der Zahl der Erwerbslosen auf nachhaltig über vier Millionen, was real über sechs Millionen heißt. ( Quelle: Berliner Zeitung 1996)
  2. Die Auguren des Business prophezeien gar, dass sich erst gegen Ende des Jahrzehnts eine deutliche Erholung einstellen könnte, wenn die Online-Verkäufe, Klingeltöne und DVD-Erlöse wieder ausreichend Geld in die Kassen der angestammten Firmen spülen. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 26.01.2004)
  3. So prophezeien die Branchenauguren der Bundesrepublik schon für den Jahreswechsel 2000/2001 eine Marktsättigung beim Mobilfunk von 48 Prozent - eine glatte Verdopplung des Geschäfts binnen Jahresfrist. ( Quelle: Welt 1999)
  4. Man muss keine Kassandra sein, um zu prophezeien, dass die Epidemie in zwanzig Jahren mehr Leben ausgelöscht haben wird als der Zweite Weltkrieg. ( Quelle: Die Zeit (30/2004))
  5. Seit Tagen prophezeien die Meteorologen den Sommer, aber die Temperaturen wirken weiter herbstlich. ( Quelle: DIE WELT 2001)
  6. Man kann mit einiger Sicherheit prophezeien, daß sie weiterhin, bis zum Jahr 2000, die russische Innenpolitik beherrschen wird; wenn nicht ein vorzeitiges Ende der Amtszeit Boris Jelzins das Land mit einer Krise ganz neuer Art konfrontieren wird. ( Quelle: Stuttgarter Zeitung 1996)
  7. Ursprünglich hatte die lateinische Wurzel von "Monestrum", "monere", mehrere Bedeutungen, die von "vorweisen" über "anklagen", "androhen" und "prophezeien" bis zu "bewundern" reichten. ( Quelle: TAZ 1994)
  8. Die Gewerkschaften prophezeien denn auch, dass es im Januar zum Chaos kommen könnte. ( Quelle: Abendblatt vom 22.07.2004)
  9. Der immergrüne Buchsbaum erlebt in diesem Herbst in Hamburger Gärten eine Renaissance, ebenso wie die weißstämmige Birke: Das prophezeien Hamburger Baumschulen für die diesjährige Pflanzzeit, die Ende September begonnen hat. ( Quelle: DIE WELT 2000)
  10. Und Festivalchef Gérard Mortier wird ohnehin nicht müde, seiner Triennale eine Zukunft zu prophezeien, die dem Ruhm Bayreuths gleich kommt. ( Quelle: Die Welt Online vom 02.05.2003)