schimpfen

  1. Ronald Zorn wandert herum auf der Deichkrone, und weil das nahende Hochwasser das Leid heranspült und die Wut verschlingt, gelingt es dem Geschäftsführer der Lauenburger Industriewäscherei, nicht zu schimpfen. ( Quelle: Die Zeit (35/2002))
  2. In der allgemeinen Mode, auf Parteien zu schimpfen, nimmt der Affront gegen angebliche "Kungelkreise" einen besonderen Stellenwert ein. ( Quelle: Frankfurter Rundschau 1992)
  3. Seine Frau habe den jungen Mann davon abhalten wollen und ihn angesprochen, erinnerte sich Karlheinz S. Der Sprayer habe daraufhin unflätig zu schimpfen begonnen und sogar versucht, die Ehefrau zu schlagen. ( Quelle: Die Welt vom 30.11.2005)
  4. "Wenn man jetzt nur auf Dortmund schimpfen oder einprügeln würde, wäre das Heuchelei", sagt Martin Bader, Sportdirektor des 1. FC Nürnberg. ( Quelle: Berliner Zeitung vom 19.02.2005)
  5. "Daß dich die Demokraten holen", schimpfen russische Mütter, wenn demokratische Erziehungsmethoden bei den Sprößlingen versagen. ( Quelle: Stuttgarter Zeitung 1996)
  6. Die 243 000 Unterschriften seien durchaus machbar, wenn der Berliner Senat das Volksbegehren nicht tatkräftig behindern würde, schimpfen die Initiatoren des Begehrens. ( Quelle: Welt 1999)
  7. In den Bahnhöfen schimpfen die Menschen auf Marta, in den Zeitungen sind die Leserbriefspalten voll. ( Quelle: Stuttgarter Zeitung 1996)
  8. Und manche kommen hier bei uns wieder zur Besinnung und schimpfen, daß sie so viel Geld bezahlen müssen!' ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1995)
  9. Hier kann sie warnen und hinweisen, hier kann sie schwärmen und schimpfen, und nur in dieser Beschränkung entfaltet sie ihre Qualität. ( Quelle: Die Zeit (9/2000))
  10. Bildungstheoretiker denken sich an grünen Tischen bildungspolitische Landschaften aus und schimpfen auf die Wirklichkeit, wenn sie anders ist. ( Quelle: Tagesspiegel vom 20.02.2003)