Foltergefängnis

Z

Bedeutungen

[1] Ort, an dem Leute gefangen gehalten und (physisch sowie psychisch) gequält werden
Herkunft
Determinativkompositum aus den Substantiven Folter und Gefängnis
Oberbegriffe
[1] Gefängnis
Beispiele
[1] „Weil ich gegen einen Mann ermittelte, der dem Regime wohl nahestand, wurde ich nachts überfallen und in das Foltergefängnis verschleppt.“❬ref❭❬/ref❭
[1] „Kaing Guek Eav, Chef des Foltergefängnisses Tuol Sleng, war bereits zu lebenslanger Haft verurteilt worden.“❬ref❭❬/ref❭
[1] „Körperverletzung, unzüchtige Handlungen und Pflichtversäumnis lautete die Anklage gegen den Reservisten Charles Graner vor einem amerikanischen Militärgericht. Der ehemalige US-Soldat hatte im Foltergefängnis Abu Ghuraib im Irak unter anderem als Aufseher vor einer Pyramide nackter Gefangener posiert und sich dabei fotografieren lassen.“❬ref❭❬/ref❭
[1] „Yonas landete im Foltergefängnis, weil er nach 14 Jahren Wehrdienst desertiert war und versucht hatte, in den Sudan zu fliehen.“❬ref❭❬/ref❭
[1] „Das Foltergefängnis Tuol-Sleng ist heute ein Museum, in dem auch Vann Naths Werke ausgestellt sind.“❬ref❭❬/ref❭
Charakteristische Wortkombinationen
[1] Foltergefängnis Abu Ghuraib/Tuol-Sleng

Referenzen

[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon Foltergefängnis
[*]
Quellen

Substantiv, n

Kasus Singular Plural
Nominativ Foltergefängnis Foltergefängnisse
Genitiv Foltergefängnisses Foltergefängnisse
Dativ Foltergefängnis
Foltergefängnisse
Foltergefängnissen
Akkusativ Foltergefängnis Foltergefängnisse

Worttrennung

Fol·ter·ge·fäng·nis, Fol·ter·ge·fäng·nis·se
Aussprache
IPA ˈfɔltɐɡəˌfɛŋnɪs, ˈfɔltɐɡəˌfɛŋnɪsə
Hörbeispiele: ,