Heimatvertriebener

 s. Adj., m.  Z

Bedeutungen

[1] Deutscher, der nach dem 2. Weltkrieg unter Zwang seine Heimat im Osten verlassen musste
Herkunft
Determinativkompositum aus Heimat durch Vertriebener
Weibliche Wortformen
[1] Heimatvertriebene
Oberbegriffe
[1] Vertriebener, Person
Beispiele
[1] „Die Flüchtlinge und Heimatvertriebenen, die unmittelbar nach dem Krieg aus dem Osten und Südosten kamen, machten in manchen Gebieten rund ein Fünftel der Bevölkerung aus.“❬ref❭Hermann Bausinger: Typisch deutsch. Wie deutsch sind die Deutschen? 5. Auflage. Beck, München 2009, Seite 143. ISBN 978-3-406-59978-1.❬/ref❭
[1] „Die Not und die totalen Verluste der Heimatvertriebenen waren im Westen des geteilten Deutschlands ein unüberhörbares öffentliches Thema (im Osten sorgte die SED dafür, dass alles totgeschwiegen wurde).“❬ref❭ ❬/ref❭
Wortbildungen
heimatvertrieben

Referenzen

[1] Wikipedia-Artikel Heimatvertriebener
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache Heimatvertriebener
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon Heimatvertriebener
Quellen

Substantiv, adjektivische Deklination, m

Worttrennung

Hei·mat·ver·trie·be·ner, Pl 1: Hei·mat·ver·trie·be·ne, Pl 2: Hei·mat·ver·trie·be·nen
Aussprache
IPA der ˈhaɪ̯matfɛɐ̯ˌtʀiːbənə, ein ˈhaɪ̯matfɛɐ̯ˌtʀiːbənɐ, Pl 1: ˈhaɪ̯matfɛɐ̯ˌtʀiːbənə, Pl 2: die ˈhaɪ̯matfɛɐ̯ˌtʀiːbənən
Hörbeispiele: ,
Betonung
He̲i̲matvertriebener