Sie zentrieren sich um zwei Philosophen: den homosexuellen Platon und den misogynen Misamoristen Kant. Mit Platons Liebeskonzept befassen sich die Beiträge von Gregory Vlastos und Martha C. Nussbaum.
( Quelle: literaturkritik.de 2001)
Das Ganze erinnert an Platons Geschichte von den Kugelmenschen, die zu Urzeiten vereint und vollkommen, nun aber entzweit und ständig auf der Suche nach dem passenden Gegenstück durch die Welt irren.
( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1996)
Man muß zwar nicht die Meinung teilen, daß die ganze europäische Philosophiegeschichte nur ein langer Kommentar zu Platons Schriften ist.
( Quelle: Welt 1999)
Platons Dialog "Kriton" handelt von der Verbundenheit des zu Unrecht verurteilten Sokrates mit seiner Heimatstadt Athen.
( Quelle: Die Welt 2001)
Vergnüglich erinnerte er an den Bedeutungswandel des Begriffs Akademie: Vom Hain im alten Athen, dem Lieblingsaufenthalt Platons und seiner Schüler, bis zur Mozart-Zeit, die eine musikalische Soiree als Akademie bezeichnete.
( Quelle: DIE WELT 2000)
Einiges spricht dafür, Platons uralten Vorbehalt gegen das Geschriebene, Verfestigte angesichts eines Denkens wieder zu Ehren kommen zu lassen, das so unstet, unfertig, so sehr im Unbehausten zu Hause zu sein scheint wie das Ciorans.
( Quelle: Berliner Zeitung 1999)
Aber bereits ein oberflächlicher Vergleich lehrt, daß der Gorgias, wenn schon nicht zeitlich, so doch morphologisch, als Abschluß und Höhepunkt der Auseinandersetzung Platons mit den Sophisten, jene Unterredungen weit überragt.
( Quelle: Kindler Literaturlexikon)
In Platons "Politeia" erscheinen die Trotzigen, die "Stasiastiker", geradezu als öffentlicher Feind Nummer eins, als Ausgeburten der Unlogik und der Unpolitik, denen härteste Fesseln drohen.
( Quelle: Junge Freiheit 1999)
Später, in La dissémination (1972), setzte sich Derrida eingehender mit Platons Spiel-Begriff auseinander.
( Quelle: literaturkritik.de 2001)
Magris lässt sich über Platons Hass auf die Dichter so scharfsinnig aus wie über die Antigone des Sophokles und den Konflikt ihrer Protagonistin zwischen menschlichem und göttlichem Recht.
( Quelle: Die Zeit (51/2002))