dersaufen

Z

Bedeutungen

[1] bairisch, transitiv (Hilfsverb haben): leertrinken, durch Trinken bewältigen
[2] bairisch, intransitiv (Hilfsverb sein): ertrinken
Herkunft
aus der Vorsilbe der- und dem Verb saufen
Synonyme
[1] austrinken, wegtrinken, zusammentrinken
[2] ersaufen, ertrinken
Beispiele
[1] Das Bier war zu viel – wir konnten es nicht mehr dersaufen.
[2] „Der Regenbog’n had vermuetli ang’deut, daß gleichwie unser Herr God ’n Noe nach übersandtner Sündfluth, wo s’ ganzi Menscheng’schlecht in Regenwasser dersoffen iß, ’n Regenbogen had erscheinen lass’n, …“❬ref❭❬/ref❭
[2] „In die Etsch dürfn’s de Felsen net schmeissen. De staut se – und dann dasauf’ ma!“❬ref❭❬/ref❭
[2] „Schrei i, so rinnt mir’s Wasser in’s Maul und i dersauf; schrei i nit, so kimmt mir Niemand z’Hilf.“❬ref❭❬/ref❭
[2] „»Wer für 'n Galg'n bestimmt is, der dersauft net!« hat der Handwerksbursch g'sagt und hat si' derschossn.“❬ref❭❬/ref❭

Referenzen

[1] , Seite 87 „dersaufen“
[1] , Seite 47 „dersaufen“
Quellen

Verb

Alternative Schreibweisen

dasaufa
Worttrennung
der·sau·fen, P II der·sof·fen
Aussprache
IPA westmittelbairisch: dɐˈsaʊ̯fɐ
Hörbeispiele: