Meissel

Z

Es ist eine andere Schreibung von Meißel, die in der Schweiz und in Liechtenstein den orthografischen Regeln entspricht. Sofern diese Schreibung nicht in anderen deutschsprachigen Ländern ausdrücklich vorgesehen ist oder der Ausdruck „Schweizer und Liechtensteiner Schreibweise“ in anderer Bedeutung existiert, ist sie nach den aktuellen amtlichen Rechtschreibregeln vom 1. August 2006 nicht korrekt.

 

Meißel

 m.  Z des Meißels die Meißel

Bedeutungen

[1] Werkzeug, das dazu dient, die Schlagkraft eines Hammers auf einen sehr präzisen Punkt zu konzentrieren
Herkunft
seit dem 9. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch meizel, althochdeutsch meizil, Instrumentalbildung mit Suffix -ila- für Gerätebezeichnungen zu meizan ‚(ein-, zer)schneiden‘, über urgermanisch *maitananschneiden, hauen‘, wie auch gotisch maitan,❬ref❭, Seite 511.❬/ref❭ norwegisch meita ‚stechen; schneiden; angeln‘, saterfriesisch matje; mit Dentalsuffix zum indogermanischen *meiH- ‚mindern‘,❬ref❭Marlies Philippa et al: Etymologisch Woordenboek van het Nederlands. Stichwort: „moot“. 2003-2009. http://www.etymologie.nl❬/ref❭ vergleiche altlitauisch apmaitinti ‚verwunden‘, lettisch màitât ‚verderben, zerstören‘. Innersprachlicher Kognat: Ameise.
Oberbegriffe
[1] Werkzeug
Beispiele
[1] Der Bildhauer konnte seinen Meißel einfach nicht finden.
Charakteristische Wortkombinationen
[1] Hammer und Meißel
Wortbildungen
[1] meißeln

Referenzen

[1] Wikipedia-Artikel Meißel
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache Meißel
[1] canoo.net Meißel
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon Meißel
Quellen

Substantiv, m

Kasus Singular Plural
Nominativ Meißel Meißel
Genitiv Meißels Meißel
Dativ Meißel Meißeln
Akkusativ Meißel Meißel

Alternative Schreibweisen

CH&LI Meissel
Worttrennung
Mei·ßel, Mei·ßel
Aussprache
IPA ˈmaɪ̯sl̩, ˈmaɪ̯sl̩
Hörbeispiele: ,
Reime -aɪ̯sl̩
Betonung
Me̲i̲ßel

zählbar

Kasus Singular Plural
Nominativ der Meißel die Meißel
Genitiv des Meißels der Meißel
Dativ dem Meißel den Meißeln
Akkusativ den Meißel die Meißel
单数 复数