erahnen

  1. Die geringfügige Differenz lässt etwas von dem Moder des landespolitischen Unterholzes erahnen, über das schon häufiger brillante Seiteneinsteiger in der Hauptstadtpolitik gestürzt sind. ( Quelle: Berliner Zeitung 2000)
  2. Wie der Alltag im Lager aussah, das konnten Tobias jedoch erst erahnen, als er nach aufwendigen Suchaktionen vier Zeitzeugen in Amerika und Israel sowie Dokumente in amerikanischen Instituten fand. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1996)
  3. "Sicherlich vermag ich nur zu erahnen, wie Ihnen zumute ist", schreibt ihm der frühere Chef einer Schokoladenfabrik. ( Quelle: Die Zeit (21/2004))
  4. Diese Empfehlung zum konsequenten Umgang mit einem Paragraphen stammt - die zweite Satzhälfte läßt es unschwer erahnen - von der Stadtratskommission zur Gleichstellung von Frauen. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1996)
  5. Sie sind Ausdruck der gläubigen Sehnsucht, bereits in der irdischen Welt einen Funken vom jenseitigen Glück zu erahnen. ( Quelle: Tagesspiegel vom 18.11.2003)
  6. Hinter mir schwankten ein paar weiße Muscheln einer Kette, den Krieger konnte ich nur erahnen. ( Quelle: Tagesspiegel vom 13.11.2004)
  7. Nur in den Szenen mit Wandy Sykes als Mutterns Assistentin Ruby kann man das Slapstickpotenzial erahnen. ( Quelle: Tagesspiegel vom 27.05.2005)
  8. Das Plakat lässt einen Stapel von Postkarten erahnen, von denen jeweils nur die oberste zu sehen ist. ( Quelle: DIE WELT 2000)
  9. Die verfallene Restaurationshalle, deren neobarocke Pracht nur noch mit viel Mühe zu erahnen ist, soll abgerissen werden. ( Quelle: TAZ 1991)
  10. Er lässt Sie das Paradies erahnen, stimmt versöhnlich mit Gott, seinen Statthaltern auf Erden und der Welt im Ganzen. ( Quelle: DIE WELT 2000)