Freitod

 m.  Z des Freitodes, Freitods die Freitode

Bedeutungen

[1] verhüllend: die Beendigung des eigenen Lebens, welche unter vollstem Bewusstsein und durch den eigenen, freien Willen vollzogen wird; Suizid
Herkunft
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus Adjektiv frei und Nomen Tod.
Synonyme
[1] Entleibung, (Amtssprache:) Selbsttötung, (bildungssprachlich:) Suizid, Selbstentleibung, Selbstmord, Selbstvernichtung
Gegenwörter
[1] Leben, Mord
Oberbegriffe
[1] Tod
Beispiele
[1] Er wählte den Freitod und schoss sich selbst in die Schläfe.
[1] „Die Gefangenen schienen den Freitod mehr als eine Form des Märtyrertums und als Bekräftigung ihres Glaubens anzusehen, als ihn als einfachen Weg aus ihrer verzweifelten Lage zu betrachten.“❬ref❭❬/ref❭
[1] „Mag der einzelne Mensch das Recht haben, den Freitod zu wählen, wahnwitzig ist es, ein Volk in den Selbstmord zu treiben, weil seine Führung versagt hat.“❬ref❭, Seite 120. Erstauflage 1933.❬/ref❭
Charakteristische Wortkombinationen
[1] den Freitod wählen

Referenzen

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache Freitod
[1] canoo.net Freitod
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon Freitod
[1] The Free Dictionary Freitod
[1] Duden online Freitod
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Quellen

Substantiv, m

Kasus Singular Plural
Nominativ Freitod Freitode
Genitiv Freitods
Freitodes
Freitode
Dativ Freitod
Freitode
Freitoden
Akkusativ Freitod Freitode

Worttrennung

Frei·tod, Frei·to·de
Aussprache
IPA ˈfʀaɪ̯ˌtoːt, ˈfʀaɪ̯ˌtoːdə
Hörbeispiele: ,
Betonung
Fre̲i̲tod

zählbar

Kasus Singular Plural
Nominativ der Freitod die Freitode
Genitiv des Freitodes, Freitods der Freitode
Dativ dem Freitod den Freitoden
Akkusativ den Freitod die Freitode
单数 复数