besebeln

Z

Bedeutungen

[1] transitiv; salopp: willentlich täuschen
[2] intransitiv; salopp: durch willentliche Täuschung um etwas bringen
Herkunft
seit dem 16. Jahrhundert bezeugt, jedoch erst seit dem 19. Jahrhundert in seiner heutigen Bedeutung; es entspricht dem neuhochdeutschen Wort »bescheißen«; das Wort ist aus dem rotwelschen Verben beseiwelen, beseibeln sowie sefelnscheißen“ hervorgegangen; letzteres ist wiederum ein Denominativ von SefelKot, Mist“; dieses entstammt dem Westjiddischen , welches seinerseits dem Hebräischen entspringt❬ref❭, Seite 114 sowie, unter dem Lemma »einseifen«, Seite 235❬/ref❭; der gleichen Quelle entstammt das Verb einseifen
Synonyme
[1,] anschmieren, bescheißen, betrügen
Sinnverwandte Wörter
[1] bluffen, einseifen, hereinlegen, hintergehen, irreführen, linken
[2] austricksen, neppen, prellen, beschummeln, übervorteilen
Oberbegriffe
[1,] begehen
Beispiele
[1]
[2]

Referenzen

[1,] , Seite 114
[1,] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 besebeln
Quellen

Ähnliche Wörter

benebeln, besegeln

Verb

Zeitform Person Wortform
Präsens ich besebele
du besebelst
er, sie, es besebelt
Präteritum ich besebelte
Konjunktiv II ich besebelte
Imperativ Singular besebele!
Plural besebelt!
Perfekt Hilfsverb Partizip II
haben besebelt

Worttrennung

be·se·beln, Präteritum be·se·bel·te, P II be·se·belt
Aussprache
IPA bəˈzeːbl̩n, Präteritum bəˈzeːbl̩tə, P II bəˈzeːbl̩t
Hörbeispiele: , Präteritum , P II