erahnen

  1. Und wenn der noch düster murmelnd "In gewissen Kreisen wird darüber geredet, daß Berlin Vergeltung üben solle" hinzufügt, läßt sich das Ausmaß der Frustration erahnen. ( Quelle: Welt 1998)
  2. Nur der Schraubverschluss an der Oberseite lässt die spätere Funktion erahnen. ( Quelle: Frankfurter Rundschau vom 16.01.2002)
  3. Was noch vor zehn Jahren ein Trümmerfeld war, erstrahlt nun in schillernder Urbanität; moderne Einkaufszentren, Straßencafés und gepflegte Grünflächen lassen kaum mehr erahnen, dass diese Gegend einst so ziemlich der gefährlichste Ort der Welt war. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 21.11.2005)
  4. Der wissenschaftliche Betrieb umrahmt eine gefällige Teichanlage und versteckt sich hinter mächtigen Bäumen, die nur ausschnittsweise den Blick auf Bauten freigeben, deren wahre Dimensionen sich dank geschickt gegliederter Fassaden nur erahnen lassen. ( Quelle: Frankfurter Rundschau 1993)
  5. Entsprechend der vorgerückten Stunde bewegen sich diese Punkte aufeinander zu: Der unruhige Nutzer kann somit nachts auf einen Blick erahnen, wie viel Zeit noch bis zum Aufstehen bleibt. ( Quelle: Die Welt 2001)
  6. Eigentlich hätte in den 50er Jahren keiner je erahnen können, dass ein nach Hubble benanntes Teleskop ein halbes Jahrhundert später einmal im Orbit weilen und von dort in die unendliche Endlichkeit des Universums blicken würde. ( Quelle: Telepolis vom 26.06.2003)
  7. Computersimulationen zeigen, wie der geplante Grabhügel aussehen wird: Von der Estonia, die sich kieloben in den Ostseegrund gebohrt hat, läßt sich nur noch die Form des Schiffrumpfes erahnen, der von Betonplatten eingerahmt ist. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1996)
  8. Das lässt vor allem der letzte Absatz erahnen. ( Quelle: Die Welt Online vom 08.09.2004)
  9. Doch er beläßt es bei dieser Oberfläche, was darunter liegt, bleibt nicht mal zu erahnen. ( Quelle: Berliner Zeitung 1997)
  10. Dennoch lassen sich in den politischen Schaustücken unserer Zeit die "substantiellen Mächte des Handelns" wenigstens schattenhaft noch erahnen, die die klassische Literatur einstmals so reichhaltig vorfand. ( Quelle: Die Welt vom 24.09.2005)