Die 1945 von dem Nachkommen besiegelte Urkunde läßt nicht erahnen, welch schmerzhafte Wehen der Geburt des Staates Hessen, dessen Wurzeln ins Jahr 1264 zurückreichen, vorausgegangen waren.
( Quelle: Stuttgarter Zeitung 1995)
Andererseits kann der Europäer wenigstens erahnen, warum die Nation selbst in ihrer gegenwärtigen Regression so viel von ihrer Gründertugend bewahren konnte.
( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 09.08.2002)
Fast immer kommt jede Ermahnung zu spät, und Mutti oder Frauchen kann oftmals nur noch mit anschwellendem Ekel erahnen, was ihr kleiner Liebling eben genossen hat.
( Quelle: Die Zeit 1996)
Dasselbe Spiel geht natürlich auch mit der neuen E-Klasse - hier sorgt ein auf 7,2 Liter aufgebohrter Zwölfzylinder in der Front für mehr als reichlich 582 PS Leistung, mehr als es der Vordermann im Rückspiegel jemals erahnen kann.
( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1995)
Und erinnert daran, dass Kino nicht von Kalkül kommt, sondern von der Kunst, hinter den Masken ein menschliches Antlitz zu erahnen.
( Quelle: Tagesspiegel vom 27.01.2005)
Wenn künftige Generationen das Lebensgefühl der kleinen Leute in Frankreich im zwanzigsten Jahrhundert erahnen wollen, dann müssen sie Simenon lesen.
( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 13.02.2003)
Nur zwei Äußerungen lassen erahnen, wie ernst es Frankreich ist, seinen Irak-Kurs bis zum Ende fortzusetzen.
( Quelle: Tagesspiegel vom 29.03.2003)
Aber ein Blick auf das Preisschild läßt erahnen, daß es hier um mehr geht: 900 Mark. Das Geheimnis des Verkaufsschlagers von "Spy World" in München ist ein winziges, aber hochempfindliches Richtmikrofon in der Schirmspitze.
( Quelle: Berliner Zeitung 1998)
Zu hören sind neun stilistisch so unterschiedliche Stücke, dass man kaum erahnen mag, wie viel Experimentierwille noch in den beiden Freaks stecken mag.
( Quelle: Spiegel Online vom 26.01.2005)
Die ersten Mooser-Muschelkalkplatten - mit denen dieser Bereich verkleidet werden soll - hängen ebenfalls und ein Blick in den benachbarten Klingersaal lässt erahnen, dass dessen ungewöhnliche Kubatur bald viele Museumsbesucher in ihren Bann ziehen wird.
( Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 18.06.2003)